Stellungnahme

Sechs Wölfe aus dem Tierfreigelände 2 des Nationalparks Bayerischer Wald in Ludwigsthal durch  vermutliches mutwilliges Öffnen eines Tores entkommen

Stellungnahme der Pro-Nationalpark Vereine Freyung-Grafenau und Zwiesler Winkel

„Der Nationalpark handelt sehr besonnen"

Die Pro- Nationalpark-Vereine betonen, dass der Nationalpark in Bezug auf die. durch ein vermutlich vorsätzlich geöffnetes Tor  entlaufenen Wölfe „sehr besonnen" handelt, wie die beiden Vorsitzenden Folker Freimuth (Pro Nationalpark Zwieseler Winkel) und Max Greiner (Pro Nationalpark Freyung-Grafenau) betonen. „Ich vertraue Nationalparkleiter Franz Leibl und seinem Team, weil ich weiß, dass sie die anstehenden schwierigen Entscheidungen professionell meistern werden", so Freimuth. „Ein Gehege-Wolf ist an Menschen gewohnt. Deshalb kann man sein Verhalten nicht vorhersehen", sagt Greiner. Daher ist es wichtig, dass die Tiere nicht in freier Natur bleiben. Als letztes Mittel muss auch ein Abschuss erwogen werden. Denn: „Wenn im schlimmsten Fall tatsächlich etwas passieren sollte, also ein Mensch durch einen Wolf zu Schaden kommt, ist das viel schlimmer für die gesamte Diskussion über frei lebende Wölfe als die Abschüsse der Gehege-Tiere", so die Vereinsvorsitzenden unisono. Die überwältigende Mehrheit der Vereinsmitglieder, von denen viele als ehrenamtliche Waldführer aktiv sind, sieht das genauso.


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