Spickzettel Baumwipfelpfad
erstellt von Heinrich Vierlinger 29.Apr 2010
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Begrüßung
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Technische Daten
22 fest angestellte MA, über 100 freie MA
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Station 1: Baumdreiklang
Waldzustandsbericht 2009
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Station 2: Totes Holz ist voller Leben
An dieser Station gibt es eine der wichtigsten Botschaften auf dem BWP
Stehendes und liegendes Totholz ist ein Biotop für Borkenkäferfeinde. Ca.140 Gegenspieler gibt es:
Totholz liegengelassen, führt zum perfekten Recycling, gibt dem Boden die Nährstoffe zurück,die der Baum während seines Wachstums dem Boden entnommen hat.
Auch in Staats-u.Privatwäldern wird diese Erkenntnis umgesetzt,man lässt pro ha mehrere BioTop-Bäume u.Wurzelteller stehen.
Nadeln geben Kalium zurück, Rinde gibt Kalzium und Magnesium zurück Um einen tote Fichte entsteht ein ideales ,nährstoffreiches Biotop
Totalverwertung für Hackschnitzel usw.ist ökologisch problematisch
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Station 3: Der ewige Kreislauf der Natur (symbolisch als Rad dargestellt)
In NP weltweit gilt Natur,Natur sein lassen,d.h.der Prozess wie hier am Rad dargestellt ist geschützt.
„Natur wiederholt sich nicht“/Heinz Theuerjahr(1913-1991)
Unser „ökologischer Fußabdruck“ ist zu groß. So wie wir zur Zeit wirtschaften bräuchten wir 4 Planeten
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Station 4: Ausdauer-Durchsetzungskraft- Schnelligkeit
Fichte,Buche,Tanne sind Garanten für Stabilität, stehen aber auch in Konkurrenz zueinander
dichten Laubes am Boden
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Station 5: Baumkronenforschung
Die Baumkronenforschung weltweit ist noch relativ jung, war aber der Auslöser für Baumwipfelpfade
Im NP wird ebenfalls Forschung und Baumkronenforschung betrieben u.gehört zu den Hauptaufgaben Hauptgebiete der Forschung hier:
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Baumei 1: Flora, Fauna der Boden- und Krautschicht
Der Wald braucht Pilze,ca.80% aller Landpflanzen,darunter alle Bäume,sind von Pilzen abhängig (Mykorriza)
„nicht Präsidenten,sondern Pilze regieren die Welt“
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Baumei 2: die Mittelschicht
Heimat zahlreicher Vogelarten:
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Baumei 3: das Penthaus
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Plattform:
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Zitat Bernhard von Clairvaux (1090?-1153)
Glaube mir,denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern, Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst.
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Unmittelbar nach der Schneeschmelze wächst in den Fichtenwäldern des Nationalparks Bayerischer Wald der Glänzende Schwarzborstling (Pseudoplectania nigrella). So unscheinbar sich der nur wenige Zentimeter große, schüsselförmige und schwarzbraun gefärbte Pilz präsentiert, so wichtig scheint seine Bedeutung für die Schulmedizin. Denn dänische Wissenschaftler haben vor geraumer Zeit in den Fruchtkörpern das Antibiotikum Plectasin entdeckt. Jener Wirkstoff gehört in die Gruppe der Defensine, die man zuvor nur aus Tieren kannte. Der Stoff soll künftig bei der Bekämpfung von Bakterien eingesetzt werden, die gegen herkömmliche Antibiotika wie z.B. Penicillin resistent geworden sind. Insbesondere bei der Behandlung von lebensgefährlichen Lungenentzündungen versprechen sich die Forscher große Heilerfolge.
Herzlich Willkommen auf der neuen Internetseite von Pro Nationalpark Freyung-Grafenau e.V.
